FES-Studienreise nach Brüssel

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Die palästinensische Stadtplanerin und Architektin Frau Imtithal Jinini Bakry von unserem Partner International Peace and Cooperation Center (IPCC) war vom 3. bis 8. September auf einer Studienreise in Brüssel, die von  unseren Kolleg_innen des FES-Europabüros in Brüssel organisiert und unterstützt wurde. Ziel der Reise war es, das Wissen und die Einblicke von IPCC und Frau Bakry über Planungsrechte in Area C des besetzten Westjordanlands und Ostjerusalems mit Entscheidungsträger_innen auf europäischer Ebene zu teilen und ihnen näher zu bringen. Darüber hinaus bekam Frau Bakry Einblicke die Funktionsweise ausgewählter Institutionen der Europäischen Union.

Frau Bakry traf sich unter anderem mit Repräsentant_innen des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), dem Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD), dem Generaldirektorat für Nachbarschafts- und Erweiterungsverhandlungen (DG NEAR), dem Generaldirektorat für europäischen Zivilschutz und humanitäre Hilfseinsätze (DG ECHO) und Mitgliedern des Europäischen Parlaments.

Während intensiver Diskussionen und Treffen konnte Frau Bakry die Arbeit von IPCC in Area C und Ostjerusalem vorstellen und den Gesprächspartner_innen die aktuelle politische Situation und deren Chancen und Herausforderungen für die Region, besonders im Hinblick auf die Rolle der israelischen Zivilverwaltung und der Jerusalemer Stadtverwaltung, näherbringen. Sie verdeutlichte die Wichtigkeit einer dauerhaften Unterstützung der EU für gefährdete Gemeinschaften, die beispielsweise von Hauszerstörungen im Westjordanland und Ostjerusalem betroffen sind.

Die Gesprächspartner_innen zeigten großes Interesse an der Arbeit von IPCC und brachten zum Ausdruck, dass sie zukünftig über aktuelle Entwicklungen in Palästina informiert werden wollen. Neben einer besseren Vernetzung europäischer Entscheidungsträger_innen und IPCC konnte Frau Bakry Handlungsempfehlungen erarbeiten, die zukünftige Diskussionen bereichern werden.

Das FES-Büro Palästina dankt allen beteiligten Organisator_innen und Partner_innen sowie unseren Kolleg_innen im FES-Europabüro Brüssel für die Kooperation und ihren Einsatz.