Internationale Handelsabkommen und ihre sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen in Palästina

International trade agreements…

 

Am 23. Oktober 2018 veranstaltete die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Zusammenarbeit mit ihrer Partnerorganisation BISAN Center for Research & Development im BISAN-Hauptsitz in Ramallah einen Workshop zum Thema „Internationale Handelsabkommen und ihre sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen in Palästina“.

Vertreter_innen der Zivilgesellschaft und Wirtschaftsexperten nahmen an dem Workshop teil, dessen Ziel es war, einen kritischen Dialog über die Auswirkungen internationaler Handelsabkommen auf die sozioökonomische Situation in Palästina zu führen. Im Verlauf des Workshops hoben die Redner_innen die wichtigsten Konsequenzen des Beitritts Palästinas zu internationalen Handelsabkommen hervor.

Ökonomen argumentierten vor allem, dass der Beitritt der Palästinensischen Autonomiebehörde zu internationalen Handelsabkommen negative Auswirkungen auf die sozioökonomische Situation in Palästina haben würde, insbesondere weil dieser eine Privatisierung auf Kosten der Erbringung öffentlicher Dienstleistungen mit sich bringen und die soziale Ungleichheit vertiefen würde. Vor diesem Hintergrund diskutierten die Teilnehmer_innen alternative Wege zu einer sozial gerechten wirtschaftlichen Entwicklung, die die Wirtschaftspolitik prägen sollten.