Präsentation der FES-JMCC Meinungsumfrage Nr. 93 (public opinion poll No. 93)

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Am 15. Oktober 2018 veranstaltete die Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit ihrem Partner, dem Jerusalem Media & Communications Center (JMCC), in Ramallah eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse der jüngsten Meinungsumfrage (Nr. 93).

Nach einer kurzen Begrüßungsansprache der FES Palästina stellte Dr. Ghassan Khatib die Ergebnisse der Umfrage und deren Analyse dem Publikum vor. Die Präsentation beinhaltete vier Hauptthemen. Zunächst wurde die Zufriedenheit der Palästinenser_innen mit der Regierungstätigkeit diskutiert, wobei 52,8% angaben, keiner politischen oder religiösen Gruppierung zu trauen. Im zweiten Teil ging es um ein mögliches Waffenstillstandsabkommen (hudna) zwischen den Palästinenser_innen und Israel, das von 67,8% der Palästinenser_innen unterstützt wird. Drittens wurde die Wahrnehmung der Palästinenser_innen im Hinblick auf den Prozess der nationalen Aussöhnung beleuchtet. Vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse, geben nur 21,3% an, einer Versöhnung zwischen Fatah und Hamas optimistisch gegenüber zu stehen. Abschließend ging Dr. Ghassan Khatib auf die sozio-ökonomische Situation von Frauen in Palästina ein und erklärte, dass 51,1% der Palästinenser_innen der Ansicht seien, die Gleichstellung von Männern und Frauen hätte sich in den letzten 10 Jahren verbessert. Darüber hinaus wurden Entwicklungen über einen längeren Zeitraum beurteilt. Diese werden in regelmäßigen Abständen durch Trendfragen in den vergangenen Meinungsumfragen adressiert.

Im Anschluss folgte eine Diskussion zwischen den Teilnehmer_innen und Dr. Ghassan Khatib, der weitere Erläuterungen zu den Ergebnissen und der Methodik gab. Unser Editorial zu den Ergebnissen finden Sie unter dem folgenden Link: click here