Young Leaders Workshop zu sozialer Geschlechtergerechtigkeit vom 11. bis 12. Mai 2018 in Hebron

hebron

 

Am 11. und 12. Mai fand im Rahmen des Young Leaders-Programms ein Workshop zum Thema soziale Geschlechtergerechtigkeit statt. Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) organisierte die zweitägige Veranstaltung in der schönen Stadt Hebron in Kooperation mit ihrer Partnerorganisation Women’s Affairs Technical Committee (WATC).

In diesem Workshop beschäftigten sich die jugendlichen Teilnehmer_innen mit Fragen der Geschlechtergerechtigkeit und Gleichstellung und hinterfragten gemeinsam vorherrschende Geschlechterrollen und Stereotypen in der heutigen palästinensischen Gesellschaft. Dazu entwickelten sie im Laufe des Workshops persönliche und gesellschaftliche Visionen und Ziele in Bezug auf eine geschlechtergerechtere Gesellschaft. Der Workshop begann mit einer herzlichen Begrüßung durch die Organisator_innen und einer theoretischen Einführung zu Gender-Konzepten. WATC-Trainerin Nahed AbuTaima gab im Anschluss einen Einblick in die aktuelle palästinensische Umsetzung und Vision der Gender-Konzepte und machte auf aktuelle Herausforderungen aufmerksam. Aufbauend auf dieser Grundlage nahm die Gruppe an einem Training mit dem FES-Programmmanager Nidal Alayasa zur erfolgreichen Vorbereitung und Umsetzung politischer und sozialer Initiativen in der lokalen Gemeinschaft teil. Im weiteren Verlauf des Workshops fragten sich die Young Leaders, was sie selbst gerne bezüglich Geschlechtergerechtigkeit ändern würden, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert sind und welche Ressourcen sie bereits besitzen, um Veränderungen in Gesellschaft und im Privatleben umzusetzen. Am zweiten Tag leitete WATC-Trainerin Eatidial Jariri eine lebhafte Diskussion mit den Jugendlichen über konkrete praktische und strategische Anforderungen, Gender-Fragen in andere Bereiche zu integrieren.

Zum Abschluss entdeckten die Jugendlichen und ihre Ausbilder_innen die schöne Architektur Hebrons und lernten viel über die aktuellen Herausforderungen und politischen Bedingungen der Bewohner der besetzten Altstadt.